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Wir öffnen die Box: Das Verschwinden jüdischer Geschäfte

Wir öffnen die Box: Das Verschwinden jüdischer Geschäfte

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Ein Gespräch mit Micha­el John über die Ent­wick­lung des Han­dels und der Kon­sum­kul­tur mit Fokus auf anti­se­mi­ti­sche Zuschrei­bun­gen und Prak­ti­ken in Linz ab 1900: In anti­se­mi­ti­scher Denk­wei­se wur­de das moder­ne Kauf­haus dem tra­di­tio­nel­len Klein­han­del und Hand­werk gegen­über­ge­stellt und abge­wer­tet: „boden­stän­dig vs. fremd“, „Hei­mat vs. Inter­na­tio­nal“ – das waren die Dicho­to­mien völ­ki­schen Den­kens, die sich in der Pra­xis der Ent­eig­nung, Ver­trei­bung und Ermor­dung jüdi­scher Han­dels­trei­ben­der wäh­rend der NS-Zeit mani­fes­tier­ten. Wie prä­gen sol­che Ideo­lo­gien und Ent­eig­nun­gen das Stadt­bild – mög­li­cher­wei­se bis heu­te?&nbsp;<br><br>Anmeldung erbeten: <a data-cke-saved-href="http://www.nordico.at" href="http://www.nordico.at">www.nordico.at</a> Quelle: Tourdata

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