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Philip Glass trifft Johann Sebastian Bach - Orgel Solokonzert

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Etwas für ihn völlig Neues, ein Abenteuer sei es, in das er sich stürze, sagt der Gmundner<br>Pianist, Organist und Chorleiter Lukas Raffelsberger.<br>Bei seinem nächsten Orgelkonzert will er das Werk des Meisters der Minimal Music, <br>Philip Glass, so eng mit Werken von Johann Sebastian Bach verweben, „dass man als <br>Zuhörer bei manchen Übergängen nicht mehr weiß, ob’s noch vom einen oder schon vom <br>anderen ist“.<br>Raffelsberger, bislang als ausgewiesener Bach-Fan bekannt, erkennt im Werk Beider <br>verblüffende Ähnlichkeiten wie Reduktion und ein starkes Ordnungsprinzip. An Glass’ <br>Kompositionen faszinierten ihn, so sagt Raffelsberger, die aus der klassischen indischen <br>Musik kommende additive Methode, die einfachen harmonische Schemata und die <br>Wiederholungen, die zusammen schließlich ein geradezu hypnotisches Flirren im Raum <br>erzeugten.<br>Übrigens: Das Konzert beginnt mit jenem Prelude, das Philip Glass für die <br>Wiedereröffnung der Notre Dame komponierte.
Quelle: Tourdata


