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Kadavar

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Was fehlt denn eigentlich noch bis zur Apokalypse? Feuer vom Himmel? Heuschrecken? Ozeane aus Blut? Ansonsten ist ja alles da. Natürlich nicht erst seit gestern: Schon 2017 dröhnen sich Kadavar mit „Rough Times“ durch ihr ganz eigenes Doomsday-Szenario. Acht Jahre später stellen sie fest: Es ist alles nur noch viel, viel schlimmer geworden. Wieder reagiert Berlins Rock-Royalty mit Musik darauf – und klingt deutlich roher, dröhnender, kompakter und düsterer als zuletzt: „K.A.D.A.V.A.R.“ ist wie ein zweites Debütalbum, ein neues Referenzwerk, das die besessene Riff-Lust ihrer frühen Tage mit der spacigen Kreativität der neuen Viererkonstellation vermählt.

Erst vor wenigen Monaten legten Kadavar mit dem spektakulären Space-Rock-Trip „I Just Want To Be A Sound“ einen bemerkenswerten Neustart hin. Der war nötig: Die Luft war raus bei Lupus Lindemann, Tiger Bartelt, Jascha Kreft und Simon Bouteloup. Sie waren müde von den Touren um die ganze Welt. Müde von sich selbst vielleicht sogar. Aber was tun mit all dem, was man sich aufgebaut hat? Wie eine Karriere fortführen, die Kadavar zum größten deutschen Vintage-Rock-Export weltweit gemacht hat, jetzt aber plötzlich anstrengt? Einfach so aufhören? Weitermachen wie bisher?

Nö.

Alles einreißen.

Gemeinsam mit Produzent Max Rieger (Die Nerven) machen sich Kadavar auf die Suche nach ihrer Identität. Mit „I Just Want To Be A Sound“ schreiben sie ein Album zusammen, das ein neues Fundament für ihren Sound wird. Ein Fundament, auf dem man wieder ganz neu aufbauen kann. Und den Knoten endgültig zum Platzen bringt: Nur wenige Monate nach diesem Reset kehren Kadavar zur Quelle ihrer urwüchsigen Fuzz-Kraft zurück. Und klingen so befreit, so entfesselt wie seit Jahren nicht. Quelle: oeticket
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