Culture & Activities
Charta 77

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Verantwortliche Kuratorin: Jana Zoglauer Vinšová
Die Charta 77 entstand 1977 als Reaktion auf die Unterdrückung der Menschenrechte in der
Tschechoslowakei. Sie forderte die Einhaltung der Bürger- und Menschenrechte, die in internationalen Abkommen wie der KSZE-Schlussakte von Helsinki garantiert waren. Hauptsächliche Verfasser der Erklärung und erste Sprecher der Bewegung waren der Dramatiker Václav Havel, der Philosoph Jan Patočka und der ehemalige Außenminister Jiří Hájek. Die tschechoslowakische Regierung reagierte auf die Unterzeichnung der Charta 77 mit Verhaftungen, Schikanen und einer Diffamierungskampagne gegen die Unterzeichner.
Einige wurden zu Haftstrafen verurteilt, während man andere ausbürgerte, ihnen die Staatsbürgerschaft
entzog. Manche verließen das Land und durften nicht mehr zurückkehren. Der Staat organisierte auch eine Gegenkampagne, die sogenannte „Anticharta“, und übte Druck auf jene Künstler aus, die die Charta 77 unter-stützten. Diese sogenannte „Asanace" war eine geheime Aktion des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei.
Diskussion – Erzählungen der Zeitzeugen:
Wir laden Dissidenten ein, die entweder im Exil oder in der CSSR gelebt haben, unter anderen:
Abbé Libánský (mit bürgerlichem Namen Jaroslav Libánský): tschechischer Fotograf, bildender
Künstler und Unterzeichner der Charta 77
Jiří Chmel gehörte in den 1970er Jahren zur sogenannten nordböhmischen Underground-Szene. Nach politischer Verfolgung und anschließender Ausweisung nach Österreich gründete er in Wien den tsche-chischen Club „Nachtasyl“.
Quelle: Tourdata
Die Charta 77 entstand 1977 als Reaktion auf die Unterdrückung der Menschenrechte in der
Tschechoslowakei. Sie forderte die Einhaltung der Bürger- und Menschenrechte, die in internationalen Abkommen wie der KSZE-Schlussakte von Helsinki garantiert waren. Hauptsächliche Verfasser der Erklärung und erste Sprecher der Bewegung waren der Dramatiker Václav Havel, der Philosoph Jan Patočka und der ehemalige Außenminister Jiří Hájek. Die tschechoslowakische Regierung reagierte auf die Unterzeichnung der Charta 77 mit Verhaftungen, Schikanen und einer Diffamierungskampagne gegen die Unterzeichner.
Einige wurden zu Haftstrafen verurteilt, während man andere ausbürgerte, ihnen die Staatsbürgerschaft
entzog. Manche verließen das Land und durften nicht mehr zurückkehren. Der Staat organisierte auch eine Gegenkampagne, die sogenannte „Anticharta“, und übte Druck auf jene Künstler aus, die die Charta 77 unter-stützten. Diese sogenannte „Asanace" war eine geheime Aktion des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei.
Diskussion – Erzählungen der Zeitzeugen:
Wir laden Dissidenten ein, die entweder im Exil oder in der CSSR gelebt haben, unter anderen:
Abbé Libánský (mit bürgerlichem Namen Jaroslav Libánský): tschechischer Fotograf, bildender
Künstler und Unterzeichner der Charta 77
Jiří Chmel gehörte in den 1970er Jahren zur sogenannten nordböhmischen Underground-Szene. Nach politischer Verfolgung und anschließender Ausweisung nach Österreich gründete er in Wien den tsche-chischen Club „Nachtasyl“.
Quelle: Tourdata
