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Ausstellung in der Galerie am Stein: ZEICHNEN

About
Die Ausstellung widmet sich einer zentralen Kontinuität im Schaffen des Künstlers: der Zeichnung. Im Werk von Arnulf Rainer wandelt sich das Zeichnen von einer rein bildnerischen Technik und einem Medium zur eigentlichen Essenz seines konzeptionellen Ansatzes. Seine ikonischen „Überzeichnungen“ (und „Übermalungen“) markierten eine Revolution in der zeitgenössischen Kunst: Durch das Überzeichnen und Auslöschen bestehender Motive verwandelt er das Original – indem er Teile verbirgt oder hervorhebt –, um neuartige emotionale und künstlerische Bedeutungen freizulegen.
Darüber hinaus versteht Rainer das Zeichnen als performativen Akt körperlicher Gestik. Das Spektrum reicht dabei vom repetitiven Nachvollzug meditativer Trancezustände und tiefster Konzentration bis hin zur dynamischen Spannung zwischen der Energie des Körpers und dem Bildträger. Bereits 1970 formulierte Arnulf Rainer diesen Prozess treffend:
„Wenn ich zeichne, bin ich sehr erregt, spreche mit mir selbst, bin voller Wut und Zorn (wie es Betrunkenen ergeht). Ich hasse die Welt (und liebe einige), beschimpfe viele, voller Ungenügen mit mir, auch mich selbst.“
Diese verschiedenen Facetten des Zeichnens zeigen sich in der Ausstellung anhand repräsentativer Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen und Serien des Künstlers – darunter „Face Farces“, „Schlangenfrauen“, „Messerschmidt“, „Neue Zeichnungen“ sowie „Zeichnungen auf Millimeterpapier“. Ein besonderes Highlight der Schau ist das bedeutende, großformatige Werk „Elektrische Haarhelden“ aus dem Jahr 1968.
Quelle: Tourdata
Darüber hinaus versteht Rainer das Zeichnen als performativen Akt körperlicher Gestik. Das Spektrum reicht dabei vom repetitiven Nachvollzug meditativer Trancezustände und tiefster Konzentration bis hin zur dynamischen Spannung zwischen der Energie des Körpers und dem Bildträger. Bereits 1970 formulierte Arnulf Rainer diesen Prozess treffend:
„Wenn ich zeichne, bin ich sehr erregt, spreche mit mir selbst, bin voller Wut und Zorn (wie es Betrunkenen ergeht). Ich hasse die Welt (und liebe einige), beschimpfe viele, voller Ungenügen mit mir, auch mich selbst.“
Diese verschiedenen Facetten des Zeichnens zeigen sich in der Ausstellung anhand repräsentativer Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen und Serien des Künstlers – darunter „Face Farces“, „Schlangenfrauen“, „Messerschmidt“, „Neue Zeichnungen“ sowie „Zeichnungen auf Millimeterpapier“. Ein besonderes Highlight der Schau ist das bedeutende, großformatige Werk „Elektrische Haarhelden“ aus dem Jahr 1968.
Quelle: Tourdata

