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Agrippina

Agrippina

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<div>Zu Hause beim römischen Kaiser Claudius geht alles drunter und drüber: Seine eigene Gattin Agrippina sägt an seinem Thron. Auf selbigem will sie nämlich unbedingt Nero, ihren Sohn aus erster Ehe, sitzen sehen. Claudius hingegen möchte, dass der tapfere Feldherr Otho sein Nachfolger wird. Der liebt aber Poppea mehr als die Macht, während jene wiederum sowohl von Nero als auch von Claudius begehrt wird. Und so bedrohen diese Gefühlsverwirrungen das kunstvoll gesponnene Intrigennetz Agrippinas.<br><br></div><div>Georg Friedrich Händel präsentiert in seiner Oper&nbsp;<em>Agrippina</em>&nbsp;diese Geschichte aus Roms gar nicht so guter, alter Zeit mit einer gehörigen Portion Ironie. Gleichzeitig lotet er in seiner Musik das breite Gefühlsspektrum seiner Protagonist:innen feinfühlig aus und ergründet mit dem ihm eigenen sensiblen Blick die anrührenden Sphären der menschlichen Seele. Und so verwundert es nicht, dass der damals 24-jährige Komponist mit der Uraufführung seiner&nbsp;<em>Agrippina</em>&nbsp;in Venedig im Jahr 1709 seinen internationalen Durchbruch feiern konnte.<br><br>In italienischer Sprache mit Übertiteln.<br></div> Quelle: Tourdata

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