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Winzer Krems | Konzertabend 5

Über
Der Abschlussabend des Festivals steht im Zeichen von Wundern. Eines ereignete sich im Jahr 1983: Da gründeten die Schwestern Mari und Sari Kaasinen mit weiteren Teenagern im kleinen Ort Rääkylä eine Band. Nicht irgendeine. Eine, die das besondere Erbe ihrer Heimatregion Karelien bewahren wollte, deren Lieder und damit Kultur und Geschichte. Ein, zwei Dutzend junge Leute sangen und spielten zwanglos miteinander. 1991 erschien das erste Album „Oi Dai“ und sorgte für eine Sensation. In Finnland wurden Värttinä – der Name bedeutet „Spindel“ – buchstäblich zu Popstars, mitsamt Hits in den Charts.
Der Rest ist, wie man sagt, Musikgeschichte. Tourneen in den USA und Europa; Musik zum Musical „Lord of the Rings“; eine Opernund Ballett-Inszenierung der finnischen Nationaldichtung Kalevala. Traditioneller Musik treu zu bleiben und sie zugleich in die Gegenwart zu bringen, das war und ist Värttinäs Anliegen – Sängerin Karoliina Kantelinen ist nicht von ungefähr renommierte Musikethnologin. Nach mehrjähriger Pause veröffentlichte die Band 2025 das Album „Kyly“ – und eroberte prompt wieder Platz 1 verschiedener World Music Charts. Das Publikum liebt Värttinä wie eh und je: als warmherzige und mitreißende Band, wie bei ihrem ersten Auftritt bei Glatt&Verkehrt vor 26 Jahren.
Eine schier endlose – und elend holprige – Straße zieht sich zwischen den Hügeln im Nordosten Rumäniens, nahe der Grenze zu Moldawien. Dort, wo die Straße nicht weitergeht, liegt das Dorf Zece Prâjini. Diesen Weg fuhr vor 30 Jahren der Musikliebhaber und Tontechniker Henry Ernst. Mit Blasmusik verband er nicht viel: trostlose Sonntage in der DDR-Kleinstadt, in der er aufgewachsen war. Doch dort, im hintersten Winkel, hatte man ihm auf einer Reise durch Rumänien gesagt, gäbe es diese ganz besondere Kapelle ...
Auch hier ist der Rest Musikgeschichte. Quelle: Tourdata
Der Rest ist, wie man sagt, Musikgeschichte. Tourneen in den USA und Europa; Musik zum Musical „Lord of the Rings“; eine Opernund Ballett-Inszenierung der finnischen Nationaldichtung Kalevala. Traditioneller Musik treu zu bleiben und sie zugleich in die Gegenwart zu bringen, das war und ist Värttinäs Anliegen – Sängerin Karoliina Kantelinen ist nicht von ungefähr renommierte Musikethnologin. Nach mehrjähriger Pause veröffentlichte die Band 2025 das Album „Kyly“ – und eroberte prompt wieder Platz 1 verschiedener World Music Charts. Das Publikum liebt Värttinä wie eh und je: als warmherzige und mitreißende Band, wie bei ihrem ersten Auftritt bei Glatt&Verkehrt vor 26 Jahren.
Eine schier endlose – und elend holprige – Straße zieht sich zwischen den Hügeln im Nordosten Rumäniens, nahe der Grenze zu Moldawien. Dort, wo die Straße nicht weitergeht, liegt das Dorf Zece Prâjini. Diesen Weg fuhr vor 30 Jahren der Musikliebhaber und Tontechniker Henry Ernst. Mit Blasmusik verband er nicht viel: trostlose Sonntage in der DDR-Kleinstadt, in der er aufgewachsen war. Doch dort, im hintersten Winkel, hatte man ihm auf einer Reise durch Rumänien gesagt, gäbe es diese ganz besondere Kapelle ...
Auch hier ist der Rest Musikgeschichte. Quelle: Tourdata


