Kultur & AktivitätenBereits vorbei
Die Legende vom heiligen Trinker
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Über
Unter einer Brücke an der Seine verweilt Andreas als gescheiterte Existenz. Durch eine geheimnisvolle Begegnung mit einem fremden Mann eröffnet sich die Möglichkeit eines Neuanfangs. Doch wie geht man damit um, wenn einen das Glück so plötzlich überfällt? Den Clochard treibt es durch die Straßen von Paris, das Leben will fließen und gefeiert werden. Ein Gläschen wird doch nicht schaden …
Wir folgen dem gutmütigen, vermeintlich naiven Stadtstreicher, erkennen uns in seinem inneren Gespaltensein und beobachten, wie ihn nach und nach die Vergangenheit einzuholen beginnt. Geschickt zeichnet Roth diese Entwicklung und stellt die Frage nach dem Schicksalshaften unseres Lebens. Seine poetische Sprache führt uns in die Tiefe, seine Geschichten wühlen auf, erzählen aber immer auch von der stillen Sehnsucht nach Wundern.
Es ist tröstlich und tief bewegend, wie Joseph Roth in seinem literarischen Testament das Schicksal des Trinkers Andreas schildert – zugleich Spiegel seines eigenen Lebens und exemplarisch für viele, die diesen Weg gehen. Er zeigt uns zwei Gesichter, die sich niemals vereinbaren und doch in einer Person zusammenführen lassen.
In zartem Ton, voller leiser Würde und feinem Humor, öffnet er einen Raum, in dem Schmerz, Hoffnung und Humor still nebeneinander existieren dürfen.
Besetzung
Regie: Alexandra Liedtke
Dramaturgie: Lisa Kerlin
Bühne & Kostüm: Johanna Lakner
Produktion: Julia Wagner, Tina Schmidt
Andreas, der Trinker: Joseph Lorenz
Therese, die Liebe (auch als Frau des Hauses u.a.): N.N.
Stefan, das Wunder (auch als Herr gesetzten Alters u.a.): David Oberkogler
Joseph, die Sucht (auch als Wirt & Musik u.a.): Oliver Urbanski Quelle: oeticket
Wir folgen dem gutmütigen, vermeintlich naiven Stadtstreicher, erkennen uns in seinem inneren Gespaltensein und beobachten, wie ihn nach und nach die Vergangenheit einzuholen beginnt. Geschickt zeichnet Roth diese Entwicklung und stellt die Frage nach dem Schicksalshaften unseres Lebens. Seine poetische Sprache führt uns in die Tiefe, seine Geschichten wühlen auf, erzählen aber immer auch von der stillen Sehnsucht nach Wundern.
Es ist tröstlich und tief bewegend, wie Joseph Roth in seinem literarischen Testament das Schicksal des Trinkers Andreas schildert – zugleich Spiegel seines eigenen Lebens und exemplarisch für viele, die diesen Weg gehen. Er zeigt uns zwei Gesichter, die sich niemals vereinbaren und doch in einer Person zusammenführen lassen.
In zartem Ton, voller leiser Würde und feinem Humor, öffnet er einen Raum, in dem Schmerz, Hoffnung und Humor still nebeneinander existieren dürfen.
Besetzung
Regie: Alexandra Liedtke
Dramaturgie: Lisa Kerlin
Bühne & Kostüm: Johanna Lakner
Produktion: Julia Wagner, Tina Schmidt
Andreas, der Trinker: Joseph Lorenz
Therese, die Liebe (auch als Frau des Hauses u.a.): N.N.
Stefan, das Wunder (auch als Herr gesetzten Alters u.a.): David Oberkogler
Joseph, die Sucht (auch als Wirt & Musik u.a.): Oliver Urbanski Quelle: oeticket
Kommende Events

Die Schokobusserl von Tante Andula
Fr., 9. Okt., 18:30
Reichenau an der Rax
LiveEin Wiener Salon auf Sommerfrische
Fr., 9. Okt., 19:00
Reichenau an der Rax

Auf den Spuren des Raxkönig
Sa., 10. Okt., 09:30
Reichenau an der Rax

Vortrag der Grünen Reichenau zum Thema "Dürre & Klimawandel"
Sa., 10. Okt., 18:00
Reichenau an der Rax

Kamingespräch mit Rudolf Buchbinder
So., 11. Okt., 15:00
Reichenau an der Rax

Zweitwohnsitze: Fluch oder Segen für den ländlichen Raum?
Do., 15. Okt., 14:00
Reichenau an der Rax